19.05.2011 14:49 Alter: 2 Jahre

Beruf/Berufung

Rubrik: IGWL Beruf/Berufung

 

Es gibt sehr zu denken, wenn die weltweit durchgeführte Gallop-Studie mit über 3 Mio Teilnehmer zu erschreckenden Ergebnissen kommt.

In Deutschland sind demnach 68 % der Mitarbeiter in unterschiedlichsten Betrieben nicht engagiert. D.h. sie gehen nicht mit Freude und Engagement ihrer Arbeit nach sondern empfinden ihre Tätigkeit im Grunde genommen als Belastung, die getan werden muss, weil man eben Geld verdienen muss.

Man stelle sich vor, wie das Berufsleben aussieht, wenn man 20 – 30 Jahre lang tagtäglich mit einer solchen Motivation seiner Arbeit nachgeht. Diese Mitarbeiter sind kaum in der Lage, ihrem Unternehmen in optimaler Weise zu dienen, Außerdem werden sie häufiger krank, sind im Sinne des Unternehmens nicht leistungsfähig sondern eher wird es zu Leistungsabfällen und  Leistungsverlusten kommen, die letztendlich wieder dazu führen, dass die Mitarbeiter öfter krank sind und mehr ausfallen und damit das Unternehmen auch mehr belasten

Ganz zu schweigen vom eigenen körperlichen Befinden, das unter einem ungeliebten Beruf ebenfalls leidet. Das betrifft nicht nur alleine den Arbeitnehmer, sondern auch das nahe Umfeld und die Familie.

Erfahrungsgemäß sind dafür häufig Führungsfehler in Unternehmen verantwortlich zu machen. Es ist für den einzelnen Arbeitnehmer gar nicht so leicht, aus dieser Falle herauszukommen und kann dazu führen, dass er bei unserer leistungsorientierten Gesellschaft auch noch seinen Job verliert. Das befreit Sie als Arbeitnehmer aber keinesfalls davon, über Ihre eigenen Wünsche, Vorstellungen und beruflichen Ziele nachzudenken, um herauszufinden, was für Sie persönlich am besten ist um dann auch die nötigen Konsequenzen zu ergreifen, ihren persönlichen Lebensweg mit dem Beruf und Ihrer Berufung in Einklang zu bringen.

Ca. 15 % der Arbeitnehmer sind lt. der Gallop-Studie bereits in der inneren Kündigung und arbeiten eher gegen das Unternehmen, d.h. sie schaden dem Unternehmen mehr als sie ihm nutzen.

Nur 10 – 12 % sind so motiviert, dass sie alles daran setzen, das Unternehmen nach vorne zu bringen und die Existenz zu sichern.

Wer im Beruf seine Berufung gefunden hat, wird es sehr viel leichter haben, da er mit Freude seiner Beschäftigung nachgeht, seine Erfüllung im Berufsleben zu finden. Unternehmen tun also gut daran, die vorhandenen Ressourcen bei ihren Mitarbeitern im wohlgemeinsten Sinne zu nutzen. Sie sollten dafür sorgen, dass die Mitarbeiter mit ihren Fähigkeiten am richtigen Platz eingesetzt werden und nicht in ungeliebten Tätigkeiten verheizt werden.

Erfahrungsgemäß sind es immer die Menschen, die ein Unternehmen verlassen, die selbstbewusst und motiviert sind, Dinge zu bewegen und zu verändern. Wenn sie das im Unternehmen nicht können werden sie sich einen anderen Weg suchen, um ihren Zielen und Wünschen gerecht zu werden.

Für viele ist es der Weg in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Berufsziel, das sie dann auch erreichen, wenn Beruf und Berufung zusammen finden.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit entsprechenden Analysen, die eigene Persönlichkeit besser kennen zu lernen, sein Verhalten mit anderen Menschen zu erkennen um daraus den weiteren Lebensweg erfolgreicher zu gestalten.

Stichwörter: Structogramm, Human Design, Alchimedus Potenzialanalyse


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